10 Minuten und 2 Sekunden auf Facebook verbracht, dabei einen ROI von 34 erzielt, das Ganze über ein smartes Armband an die eigene Analysesoftware und anschließend auf die Unternehmensserver übermittelt.
So ähnlich könnte es zukünftig in Unternehmen zugehen, betrachtet man drei neue Trends im Bereich Social Business. Quantified Enterprise, Bring-Your-Own-Technology (BYOT) und Wearable IT greifen bestehende Neuerungen aus dem Endkonsumenten-Umfeld auf und übertragen sie auf Unternehmen.

Unter Quantified Enterprise versteht man die weiter ansteigende Messbarkeit von Aktivitäten in Unternehmen. Alles, was gemessen werden kann, wird zukünftig gemessen werden: vom kleinsten bis zum größten Schritt. Big Data und kleine, kabellose Tools machen es möglich und führen zukünftig zu einem noch tiefergehenden Verständnis über das eigene Unternehmen und seine Aktivitäten.

Unterstützung erhält ein Quantified Enterprise durch Wearable IT. Spricht man über Wearables, fallen einem vor allem Dinge, wie Google Glass, Nike Fuelband und Samsungs Galaxy Watch ein. Aber auch im Unternehmenskontext finden immer mehr der kleinen, smarten Devices einen Platz.
Das Hitachi Business Microscope misst zum Beispiel die Kommunikation eines Unternehmens, indem es Körpersprache, Gestik und andere Parameter der Mitarbeiter trackt und auswertet.

Zu guter Letzt führt eine Erweiterung des Prinzips Bring-Your-Own-Device (BYOD) hin zu Trend Bring-Your-Own-Technology. Es wird also nicht mehr nur Hardware von “zu Hause” mitgebracht, sondern auch eigene Software. Dabei lautet die Devise: Was hilfreich ist, kommt zum Einsatz. Wir werden also ein Aufweichen von IT-Strukturen innerhalb von Unternehmen erleben und ein Wandel im Umgang mit Technologien an sich.

Eine Thematik, die man aber bei allen drei Trends nicht aus den Augen verlieren darf, ist die Frage der Privatsphäre und Datensicherheit. Wie werden es Mitarbeiter und Kollegen finden, wenn all ihre Aktivitäten und Handlungen gemessen, ausgewertet und beurteilt werden?